Pferdeforum

Bent Brenderup

Alles über Western, Barock usw.

Bent Brenderup

Beitragvon _nobody_ am 19.09.2008, 14:47

Hallo!!

Kennt von euch irgendwer bent brenderup. Was sagt ihr zu dieser reitkunst??

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Re: Bent Brenderup

Beitragvon Rhonias am 22.09.2008, 21:58

hallo,

ich kenne bent branderup und seine reitweise, habe mich lange damit beschäftigt und tue es immer noch, da ich meinen wallach selbst alt- klassisch reite. Allerdings mische ich die reitweise von bent mit der von philippe karl, was wirklich sehr gut klappt und ich mich in dieser reitweise wirklich heimisch fühlen kann.

Lg
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Re: Bent Brenderup

Beitragvon _nobody_ am 23.09.2008, 15:12

Was heißt alt-klassisch und werr ist philippe karl, was macht er für eine reitkunst?
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Re: Bent Brenderup

Beitragvon Santana86 am 23.09.2008, 16:24

Ich finde die Reitweise interessant, ist aber nicht für jedes Pferd geignet. Kommt drauf an, wie weit man in die Materie einsteigen will.

Ich bleibe bei dem, was ich eh schon mach und versuche das zu verbessern.
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Re: Bent Brenderup

Beitragvon Cassy am 25.09.2008, 13:40

Alt-klassisch ist vielleicht irreführend...

Eine "Neue" Reitweise ist es auch nicht.
Es ist die schule der alten Reitmeister, also La Gueriniére und Baucher - also die Art auf die eigentlich auf die FN sich beruft.
Nur das mit der zeit viel an altem Wissen verändert wurde und mit der zeit angepasst wurde.
Die klassische Reitweise arbeitet nach den alten Grundsätzen, ist heute gut zu vergleichen mit der Farnzösischen Reiterei. Es gibt ein paar Abzweigungen wie z.B. Barockreiten, oder die Spanische reitweise - welche jedoch teils nicht ganz nach diesen Grundsätzen arbeiten.

Phillipe Karl ist wohl einer der bekanntesten dieser Reitweise, er war lange Jahre Mitglied des Cadre Noir in Frankreich. Bent Branderup arbeitet schon auch in die Richtung, jedoch eher in der Sparte Barock, also auch ein bißchen in die Modeecke mit Barocksätteln usw.

Letztlich ist die Reine lehre der klassischen Reitkunst nichts Neues, es gibt nur immer mehr Reiter, die wieder zu den Ursprüngen und einer feinen Art zu reiten zurück möchten, ganz ohne Leistungsdruck und Sportambitionen wo eben oft die Pferde die Verlierer sind.

Wenn man alte Bücher der FN liest, sind die Unterschiede kaum zu merken. Heutzutage liegen doch einige Dinge dazwischen, die nicht mehr vereinbar sind.

Aber das ist eine Einstellungssache, die schon dabei anfängt ob man Reiten als Sport oder eben als Kunst versteht.
Wenn man es als Kunst ansieht, ist lebenslange Arbeit und Liebe und Gefühl für das Lebewesen vonnöten, sportlicher Ehrgeiz hat dann nichts zu melden. Ebenso zählt dann Leistung nicht mehr, und Selbstkritik und ´Bescheidenheit sind Grundvoraussetzungen für diese Art und Weise zu reiten.

Es ist sicherlich eine feine und ganz schöne Art zu reiten und auch mit einem Pferd umzugehen, und sicherlich keine Modeerscheinung. Darum halte ich persönlich von BB nicht so viel, auch wenn keiner an seiner Fähigkeit im Umgang mit Pferden und seinem Können zweifeln sollte, aber er ist mir zu unecht, zu aufgesetzt.

LG cassy
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Re: Bent Brenderup

Beitragvon _nobody_ am 26.09.2008, 08:59

Hallo!!!

Also mich unterrichtet eine reitlehrerin die von einer anderen frau das lehrnt. Wir reiten eigenthlich ganz normal englisch nur das wir ihm das biegen und das er ne schöne stellung bekommt vom boden und auf natürliche weiße , also nicht mit ausbinder wie es üblich ist das die pferde dadurch eine schöne stellung bekommen. sondern immer wider ihn den weg nach unten und den kopf stellen. Vorher haben wir das nur vom boden gemacht jetzt reite ich auch und stelle ihn. und schön langsam kommen immer mehr übungen dazu und er stellt sich manchmal soger alleine ohne das ich was mache.

lg _nobody_
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Re: Bent Brenderup

Beitragvon Rhonias am 27.09.2008, 16:43

Hallo,

ich kann mich cassy nur hließen. Ihre Erklärung war doch sehr anschaulich.

Wie gesagt, nach Philippe Carl zu reiten oder nach den ganz alten Lehrmeistern bedeutet einfach nur zur Leichtigkeit zurück zu kommen. Am leicht durchhängenden Zügel zu reiten, dass Pferd soll lernen sich wirkllich selbst zu tragen die Hilfen sollen zu Impulsen werden.
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