von MeinDickesPony&Ich am 21.08.2008, 11:10
Hallo!
Also ich denke -bezüglich des Kappzaums- man muss da flexibel sein. Es gibt ja kein Gesetz, das vorgibt, dass der ausschlißlich zum Longieren da ist. Bin auch schon mit dem ganz normal Halfter geritten. Es ist halt immer ne Frage der Handhabung, was man damit anstellt und wie das Pferd reagiert. Allerdings finde ich beim Kappzaum die Zügelstellung etwas blöd beim reiten. Wenn das Pferd den Kopf hochnimmt, hängen ihm gleich die Zügel im Auge. Aber das ist sicher auch vom Fabrikat des Zaums und vom Körperbau des Pferdes abhängig.
Man muss wohl einfach einiges probieren, bis man das richtige gefunden hat. Ich habe erst ein doppelt geb. Gebiss benutzt, bis ich mitbekommen habe, dass mein Pferd die Zunge übers Gebiss legt. Gebisslos hab ich probiert, ist aber bei meinem Hafi hoffnungslos. Er ist nicht gerade ein sensibler Typ, und geht gern mit dem Kopf durch die Wand. Er ist zwar gehorsam beim reiten und geht nicht durch oder sowas, aber wenn wir durch kniehohes Gras reiten, hilft leider gar nix mehr. Mittlerweile verwende ich eine dicke Gummistange, da bringt er auch die Zunge nicht mehr drüber. Mein Pony hatte nie eine richtige Reitausbildung, kennt aber die Stange vom Fahren. Ich reite jedoch nicht permanent "am Zügel" sondern nur auf Impulse. Wir können auch am hingegebenen Zügel galoppieren und wieder durchparieren ohne Probleme. Da ich aber ausschließlich Gelände reite und etwas "alternativ" unterwegs bin, ist das nur meine persönliche Meinung und keineswegs ein fachlicher Rat zu einem Stangengebiss, v.a. da dieses ja ganz anders wirkt als ein gebrochenes. Außerdem werde ich mich immer nach weiteren Alternativen umsehen und weiter ausprobieren.