Aufgrund meiner unglücklich gewählten Ausdrucksweise hab ich solche Reaktionen erwartet

ICh weiß nicht, wie ichs erklären soll, ich habs genau im Kopf, kann mich aber nicht ausdrücken und dann kommt es eben, dass mich manche Leute (wie zum Besipiel Sarah), falsch verstehen.
Zu allererst: Ich habe nix gegen Kinder

Und schon gar nichts hab ich speziell gegen 12 Jährige...
Außerdem wollte ich nicht behaupten, dass ALLE Kinder so werden, bzw. werden können (kommt aber wirklich so rüber, ist mir gerade beim Durchlesen aufgefallen

)
Ich sagte ja: ICH GEHE VON MEINER KINDHEIT AUS
Das heißt zwar nicht, dass ich eine skrupellose Draufgängerreiterin war, aber ich hatte mit 12 einfach noch nicht die "Reife", die ich jetzt habe (versteht das nicht falsch, ich sehe mich nicht als reif, oder weise, aber in diesen 6 Jahren ist bei mir geistig schon was passiert. Und ich denke, da bin ich nicht die Einzige!).
Das ist alles ein ganz natürlicher Prozess, der bei den einen früher oder später einsetzt!
So jetzt zu dir Sarah: Ich glaube du hast mich einfach missverstanden. (Liegt wohl zum Großteil an meiner seltsamen erklärung). Ich glaube nicht, dass 12-Jährige Kinder unfähig sind anständig mit Pferden umzugehen. Nur glaube ich, dass viele mit einer L-Dressur überfordert wären. Vielleicht nicht unbedingt von den reittechnischen Anforderungen, aber eben von der geistigen Reife (nochmal: Ich gehe jetzt von MIR aus!). Damals habe ich meine Fehler noch nicht so selbstverständlich eingesehen, wie ich das heute tue (oder auch nicht

). Ich konnte mich noch nicht so gut in das Pferd hineinfühlen wie heute, verstehen, warum es gerade jetzt so reagiert.
Ich geb dir mal ein (wirklich passiertes) Beispiel:
Ich war so 12- oder 13. Ich hatte an einem Tag Reitstunde und ritt das Pony, das ich normalerweise imme zugeteilt bekam. (Ich bin es daher mindestens einmal die Woche geritten - und das über 2 Jahre hinweg!) Wir kamen daher recht gut miteinander klar. An diesem Tag aber klappte das Angaloppieren nicht (was normalerweise immer gut funktioniert hatte), ich drückte und quetschte (fälschlicherweise) und regte mich im endeffekt insgeheim über das Pony auf, was einfach nur auf meine falsche Hilfe reagiert hatte - nämlich gar nicht! (so wie es auch sein sollte!)
Ich bin damals erst nach der Reitstunde auf die Idee gekommen, dass ich die Ursache für das Problem war. Heute ist es für mich selbstverständlich erst mal bei mir die Fehler zu suchen!
ein anderes Beispiel: Wenn man Kindern oder jüngeren Teenagern zuhört, wie sie über Pferde oder Tieren im Allgemeinen sprechen, fällt mir zumindest auf, dass sie meist doch sehr vermenschlicht werden: So suche das nach Leckerlie bettelnde Pony doch nur die Nähe der reitschüler (laut mancher Kinder). In Wirklichkeit will das Pony nur eins: FRESSEN!
Wenn man ein Tier vermenschlicht, dann ist man in diesem Augenblick unfähig, sich in das Tier HINEINZUVERSETZEN (das meinte ich damit). Das ist aber auch ganz natürlich, denn diese fähigkeit ist nicht angeboren, sie muss ERLERNT werden.
Ich hoffe ich konnte einiges klären, ich wollte wirklich niemanden angreifen!!!