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Gedanken über die Regenbogenbrücke.

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Gedanken über die Regenbogenbrücke.


Re: Gedanken über die Regenbogenbrücke.

Beitragvon Romeo am 10.08.2017, 19:50

Also entschuldige mal bitte. Es gab hier viele die sachlich versucht haben zu helfen. aber offenbar wünschst du gar keine Hilfe. Oder doch?
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Re: Gedanken über die Regenbogenbrücke.

Beitragvon Pfördl2014 am 10.08.2017, 19:56

Romeo hat geschrieben:Mich würden noch Bilder von vorne und von unten interessieren (so wie man Huffotos macht, siehe Internet)

Meine Orthopädin macht nur kurz und bündig ein paar Bilder um einen groben Überblick über die "äußere" Entwicklung zu bekommen, deswegen sind sie jetzt nicht so detailliert gewesen. :) Ja kann ich machen, habe aber leider kein Smartphone mehr und daher eine sehr schlechte Kamera. Mal sehen ob ich an eine Kamera denke.

Und nochmal eine Frage zum Verständnis: Das Pferd läuft mit Schuhen lahmfrei und ohne lahmt es? Ist das auf allen Untergründen so? Auch auf weicher Wiese, auf dem Platz auf (sauberem) Asphalt? Dann würde ich fast vermuten, dass etwas an den Hufen saumäßig unbequem ist...wie läuft das Pferd mit Eisen?

Also wir sind auf Asphalt und tiefem Boden gelaufen im Schritt und da hat sie nicht gelahmt mit den Schuhen. Also viel besser, denn barhuf lahmt sie auf tiefem Boden doll und auf Asphalt ist sie ebenfalls lahm. Also ich denke nicht dass das an den Hufen liegt, ab und zu kommen ja Pferdeleute vorbei und z.B auch letztens die andere Orthopädin (guter Ruf) meinte die Hufe sehen gut aus. Meinten einige schon dass es sich gebessert hat. Mit Eisen lief sie gut, eben dadurch dass sie in eine bestimmte Position gepresst wurde und auch diese Erhöhung durch die Eisen hatte. Danach waren ihre Hufe aber wirklich schlimm und sahen auch so aus (siehe Bild, das ist zwar nicht direkt der erste Termin nach den Eisen mit der anderen Huforthopädin gewesen aber so sahen sie aus und noch schlimmer.) Wiegesagt, kann auch der Hufschmied gewesen sein der einfach nicht gut war, aber er hat einen guten Ruf und sehr viele sind mit ihm zufrieden. Ich denke es liegt wirklich daran dass der Huf einfach atmen muss und ich finde es einfach komisch Füße mit Eisen zu ummanteln. Hört sich nicht gesund an und so sah es auch aus. Joa. :D
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Re: Gedanken über die Regenbogenbrücke.

Beitragvon Pfördl2014 am 10.08.2017, 20:00

Romeo hat geschrieben:Also entschuldige mal bitte. Es gab hier viele die sachlich versucht haben zu helfen. aber offenbar wünschst du gar keine Hilfe. Oder doch?


Naja, ursprünglich ja, jetzt ist es einfach nur eine Diskussion ohne dass jemand feste Standpunkte hat und mit " :-||| :-||| :-||| " - Smileys seinen Satz beendet. Ich gehe sachlich auf sachliche Kommentare ein, dustys war ja auch informativ und diese Information habe ich auch wahrgenommen, woraufhin ich ja antwortete was ich jetzt mit "federn" meinte. Aber diese Smileys und der letzte Satz - finde ich persönlich unnötig. Ich würde gerne immer sachlich antworten aber manchmal frage ich mich wieso, wenn es von Leuten kommt die selber nicht bereit sind sachlich zu bleiben. Verstand auch den Kommentar nicht von dusty, also den letzten Satz, ist doch gut dass sich mittlerweile eine Lösung gefunden hat. :?
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Re: Gedanken über die Regenbogenbrücke.

Beitragvon Romeo am 10.08.2017, 21:16

Und sie lahmte auch auf einer (weichen) Koppel ohne Hufschuhe (oder Eise)? Und mit lahmt sie nicht?!
Jedenfalls um auf dein Ausgangsthema zurück zu kommen ist DAS kein Grund zum Einschläfern. Meiner Meinung nach jedenfalls nicht. Denn es gibt ja ein ganz einfaches Mittel, sie lahmfrei zu bekommen.
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Re: Gedanken über die Regenbogenbrücke.

Beitragvon GilianCo am 10.08.2017, 21:39

Ja, aber: Genau das sollte von anderen auch bedacht werden und man sollte sich vielleicht persönliche Angriffe sparen. Würde ich schreiben 'Hilfe mein Pferd steht seit ein paar Monaten auf 3 Beinen' könnte ich es verstehen wenn andere Menschen sich um das Tier sorgen und diese Wut in verbale Angriffe umwandeln. In meinem Fall sehe ich es als unnötig an mich so anzugreifen, im Endeffekt steht das Tier nämlich auf einer großen Wiese und bekommt bald seine Hufschuhe.


Das hier einige "Armes Pferd" geschrieben haben, lag wohl mehr daran, das Du konkret aus Deiner Situation, die nun offensichtlich doch nicht mehr so dramatisch ist (was erst mal natürlich sehr erfreulich) überlegt hast, dem Pferd das Leben zu nehmen. (oder ihm nehmen zu lassen). Und da finde ich dann "armes Pferd" wieder verständlich.

Pfördl2014 hat geschrieben:
Ja, man konnte zu deinem Gesagten nicht viel hinzufügen. Zudem bin ich gegenüber deiner Meinung schlichtweg nicht mehr wirklich offen, du zeigtest dich oft negativ eingestellt gegenüber mir und unsachlich, definitiv nicht objektiv betrachtend. Ist auch kein Problem, aber dann halte dich doch bitte hier raus. Danke.


Ich kann den Wunsch ja sogar verstehen - aber kolyma ist hier Mod, und damit quasi in jedem Thema unterwegs.
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Re: Gedanken über die Regenbogenbrücke.

Beitragvon dusty am 11.08.2017, 06:00

Ich bin seit 30 Jahren mit Hufschuhen unterwegs...da federt auch nix. Na ja, wenn man bei Euch andere Terminologien benutzt als bei uns im Süden-schon klar. Die können auch nicht "polstern"- und können je nach Modell den Huf auch durchaus einengen. Manchmal ist der Effekt sogar, das sich die Hufe hinten nicht so stark weiten wie auf dem glatten Eisen, was weniger weh tut.........dann autsch das Pferd aber barhuf lediglich und lahmt nicht ohne Hufschuhe.

@romeo- wie der Hufmechanismus funktioniert, ist mir durchaus bewußt. Ich sehe es täglich bei meinem Schrägfuß Spanier, der mit recht komischen Hufen behaftet ist und bei dem sich durch geschicktes Bearbeiten und viel Barhufritte die Situation so fantastisch geändert hat, da man schon fast normale Hufe hat.Wir haben aber auch ein irre gutes Gelände und mein Herr Spanier autscht auch kaum, trotz schrägen Füssen und recht weicher Hornsubstanz.

Eisen alleine verursachen, außer bei extrem schlechter Bearbeitung, keine schlechten Hufe.
Meist sind nur Eisen drauf, wo gar nicht notwendig. Wenn der Bodendruck fehlt, weil immer weiche Böden, funktioniert kein Hufmechanismus mehr, allerdings kann fatalerweise auf weichen Böden auch kein harter Huf entstehen.
Außerdem bewegen sich die Pferde von sich aus meist zu wenig, um Reiten auf geeigneten Böden kommt man nicht rum, spätestens wenn Probleme da sind.

Normale Pferdemenschen sind selten "Experten"- fundiertes Wissen, ja, aber um ein Experte zu sein ist einiges mehr erforderlich.
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Re: Gedanken über die Regenbogenbrücke.

Beitragvon Pfördl2014 am 11.08.2017, 09:47

Romeo hat geschrieben:Und sie lahmte auch auf einer (weichen) Koppel ohne Hufschuhe (oder Eise)? Und mit lahmt sie nicht?!
Jedenfalls um auf dein Ausgangsthema zurück zu kommen ist DAS kein Grund zum Einschläfern. Meiner Meinung nach jedenfalls nicht. Denn es gibt ja ein ganz einfaches Mittel, sie lahmfrei zu bekommen.


Ohne lahmt sie überall und immer, mit Hufschuhen wie es aussieht im Schritt zumindest nicht mehr. Ja, ich habe auch nicht gesagt dass ich das Pferd morgen einschläfern will. Ich redete von mehreren erfolglosen Behandlungen, das heißt wenn wie jetzt bspw. Hufschuhe nicht funktionieren würden, wenn diese und jene Therapie nicht anschlägt und sie weiterhin so schrecklich lahmen würde! Sie lahmt sehr stark selbst im Schritt und mir ging es lediglich darum, dass wenn wir sehr vieles ausprobiert haben und es nicht hilft, was ich dann tun soll. Sie kann nicht richtig im Schritt laufen. Zum Glück haben wir ja doch sofort eine Lösung gefunden nachdem der andere Arzt jetzt kam (der eigentliche war ja im Urlaub.) Das sah vor ein paar Wochen aber wirklich drastisch anders aus, ich hätte einfach nicht gedacht dass etwas funktionieren kann, wiegesagt - dieser Thread stammt aus keiner schönen Zeit wo ich wirklich dachte es ist das Ende. Zum Glück ist es das noch lange nicht.

dusty hat geschrieben:Ich bin seit 30 Jahren mit Hufschuhen unterwegs...da federt auch nix. Na ja, wenn man bei Euch andere Terminologien benutzt als bei uns im Süden-schon klar. Die können auch nicht "polstern"- und können je nach Modell den Huf auch durchaus einengen. Manchmal ist der Effekt sogar, das sich die Hufe hinten nicht so stark weiten wie auf dem glatten Eisen, was weniger weh tut.........dann autsch das Pferd aber barhuf lediglich und lahmt nicht ohne Hufschuhe.

Naja, polstern tut all das was aus nicht Metallischem ist würde ich mal sagen und ein angenehmer Stoff. Es ist eine Erhöhung unter dem Huf und damit eine Polsterung meiner Meinung nach. Das Pferd läuft nicht einfach so auf dem Boden. So sehe ich das. Wir sind ja auch gepolstert von unseren Schuhen. Man sieht ja auch den Erfolg beim Horsl.


Eisen alleine verursachen, außer bei extrem schlechter Bearbeitung, keine schlechten Hufe.
Meist sind nur Eisen drauf, wo gar nicht notwendig. Wenn der Bodendruck fehlt, weil immer weiche Böden, funktioniert kein Hufmechanismus mehr, allerdings kann fatalerweise auf weichen Böden auch kein harter Huf entstehen.

Ja, ich bin aber auch allgemein kein Fan von Eisen. Es schränkt den Huf ein und das will ich nicht. :-(no

Normale Pferdemenschen sind selten "Experten"- fundiertes Wissen, ja, aber um ein Experte zu sein ist einiges mehr erforderlich.

Ja das stimmt natürlich, Pferdeleute ist einfach ein Überbegriff für die Leute an meinem Pferd rumwerken. :D Ich habe nur gute Erfahrungen mit meinem jetzigen Team gemacht und wir kommen gut voran, wiegesagt ich weiß nicht wie man Experte richtig definiert aber sie haben fundiertes Wissen und noch viel mehr darüber hinaus. Zudem viele praktische Erfahrungen, sie sind schon lange in der Pferdewelt unterwegs. :D
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Re: Gedanken über die Regenbogenbrücke.

Beitragvon GilianCo am 12.08.2017, 20:16

Weil das ein sehr interessantes, und vielleicht auch für andere spannendes Thema ist, habe ich das Thema Hufe / Beschlag / Hufschuhe mal aus den Gedanken über die Regenbogenbrücke ausgegliedert.

Zu finden jetzt hier.

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